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18.06.2014 - Dr. Nico Rose - Generation Y - Leading different

Dr. Nico Rose: Senior Director HR, Coaching Expert, Dozent und Autor. Eine durch und durch vielseitige Persönlichkeit.

1978 in Hamm geboren studierte Dr. Rose bis zum Jahre 2004 Psychologie an der WWU Münster und promovierte 2010 an der EBS (European Business School) in Betriebswirtschaftslehre.
Heute arbeitet er als Senior Direktor im Bereich Corporate Management Development bei der Bertelsmann SE & Co. KGaA, einem internationalen Medienkonzert mit über 104.000 Mitarbeitern.

Und genau bei seiner Arbeit als Senior Direktor, wo einer von Dr. Roses Aufgaben darin besteht, das Unternehmen Bertelsmann als Arbeitgeber für junge Menschen attraktiv zu gestalten, wird er mit der Thematik der Generation Y konfrontiert. Provokante und oft unfaire Schlagzeilen wie „GenerationWeichei“ kann er jedoch nicht bestätigen. Vor allem das Thema Führung zieht den 35-jährigen in seinen Bann.
Dr. Nico Rose gehört mit dem Jahrgang '78 fast noch selbst zur Generation Y. Den traditionellen Führungsstil meidet er und möchte die Anschuldigungen dieser Generation nicht so im Raum stehen lassen. Seiner Meinung nach sind die Millenials einfach nur anders, aber nicht schlechter.

Daneben ist Dr. Rose auch als Coach sehr erfolgreich. So wurde ihm 2010 der Coaching Award in der Kategorie "Förderpreis U 35" verliehen. Der Preis richtet sich an junge Menschen, die zum Thema Coaching herausragende Leistung erreicht haben.

'Generation Weichei', 'Kuschelkohorte' ... seit einiger Zeit wird in deutschen Leitmedien eine Art – neudeutsch formuliert – Generation-Y-Bashing betrieben. Kritisiert werden vor allem das mangelnde Arbeitsengagement und die Führungsunwilligkeit der Kohorte der etwa ab 1980 Geborenen. Viele Personaler zeigen sich laut einer Studie der Personalberatung Odgers Berndtson 'enttäuscht' von den derzeitigen Absolventen. Zu wenig Fachwissen, schlechte Ausdrucksweise, kaum Ehrgeiz, mangelnde Fähigkeit zur Selbstkritik – insgesamt einfach schlechter geeignet als ihre Vorgänger – so lautet das kolportierte Urteil.

Betrachtet man, wie diese Bewertung zustande kommt, sollte man nachdenklich werden. Die Kritiker gleichen nämlich die Stärken und Schwächen der Digital Natives mit jenen Kompetenzen, Einstellungen und Werten ab, die es nach aktuellem Verständnis braucht, um in der heutigen Arbeitswelt zu reüssieren. In Anbetracht dessen, dass die Mitglieder der Gen Y in zehn Jahren mehr als 70 Prozent der Belegschaften in den deutschen Unternehmen stellen, erscheint dieser Vergleich wenig sinnvoll. Denn im Laufe ihrer 'Machtübernahme' werden die Digital Natives oder Millennials, wie die Angehörigen der Gen Y auch genannt werden, ihre eigenen Ideen, Wünsche und Arbeitsweisen in den Unternehmen durchsetzen. In dieser veränderten Arbeitswelt werden andere Kompetenzen, Einstellungen und Werte zählen – die, die Gen Y mitbringt.

Ob es den Personalern und Führungskräften von heute gefällt oder nicht – sie müssen sich auf diese Veränderungen vorbereiten, sie annehmen, idealerweise umarmen. Jene Unternehmen, die sich diesem Wandel verschließen, müssen sich auf harte Zeiten einstellen.

Fachvortrag am 17. Juli 2014 um 17:00 Uhr, IT-Zentrum, Kaiserstraße 10b, 49809 Lingen.
Anmeldungen nimmt der Überbetriebliche Verbund gerne über sein Kontaktformular entgegen!